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Unser Dorf heute:
Unser Dorf früher:
Am Nordrand des  Großen Ettersberges, wenige Kilometer von der Dichter- und Denkerstadt  Weimar entfernt, liegt unsere kleine Gemeinde.

Der benachbarte Stausee mit der Heichelheimer Mühle, abseits vom lärmenden Verkehr, ist nicht nur von Anglern gefragt, er ist auch ein Ort ungestörter Zweisamkeit. Sollten Sie mit dem Fahrrad unterwegs sein, so wagen Sie einen Abstecher, es lohnt sich.  Die von der Landwirtschaft genutzten Wege sind größtenteils befestigt und daher bestens geeignet für ausgedehnte Radtouren.

An den heißesten Tagen im Jahr geht es bei uns buchstäblich auch heiß her. Es  wird zum Tanz geladen, zum Kirmestanz ! In gemütlicher fast schon familierer Atmosphäre im Hof der ehemaligen Gaststätte Akazienhof, heute das "Bürgerhaus Akazienhof", wird so manches Fass geleert.

Heichelheim ist  ein Sackgassendorf. Auf einem Hügel am südlichen Ortsrand befindet sich  die Kirche. Die technische Infrastruktur des Dorfes (Elektrokabel, Telefonkabel, Straßenbeleuchtung, Ortsverbindung nach Kleinobringen,  Ortseingangsbereich an der Straße nach Schwerstedt) wurden in den Jahren  1993 und 1996 erneuert. In den Jahren 2014 kam das Internet Breitbandung und 2015 die Gasversorgung hinzu. Die Nachnutzung ehemaliger landwirtschaftlicher Gebäude hat sich durch die  Ansiedlung zahlreicher Unternehmen sehr gut gestaltet. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertagesstätte, in der Kinder ab 1 Jahr aufgenommen werden können. Der öffentliche Spielplatz wurde 1994 errichtet und 1997 und letztmalig 2016 erweitert.

Heichelheim hat eine Gesamtfläche von 350ha, wovon  330ha vorwiegend durch die Agrargenossenschaft Kleinobringen  bewirtschaftet werden. Verkehrsmäßig ist Heichelheim über die Kommunalstraße nach Kleinobringen angeschlossen, die letztlich in die  B85 oder L1054 einmündet. Die Kreisstadt Apolda ist ca. 18 km und Weimar 7 km entfernt. Derzeit hat Heichelheim 310 Einwohner.

Heichelheim wurde im Zuge der Thüringer Gebietsreform 2019 zu Ortschaft in der Landgemeinde "Am Ettersberg" die zum Landkreis Weimarer Land gehört.
Die Gegend um  Heichelheim wurde schon früh besiedelt. Erste archäologische Funde  datieren auf die frühe Eisenzeit (ca. 750–450 v.u.Z). Die erste  gesicherte Erwähnung des Dorfes erfolgte 1123 in einer Urkunde des  Erzbischofs Adelbert von Mainz für das Erfurter Marienstift als Huningleiba. Eine Kopie wird im Hauptstaatsarchiv München aufbewahrt. 1310 wandelte sich der Name zu Hichelleyben und seit der Mitte des 14. Jahrhundert nennen Urkunden sowohl Hucheleiben, als auch Huchelnheim. Ab dem Beginn des 15.Jahrhunderts wandelte sich der Name über Huchulheim  zu Huchelheim, Heuchelheim und schließlich seit 1789 Heichelheim.

Eine Pfarrei in Heichelheim wird erstmals 1430 erwähnt. Damals unterstand  sie dem Patronat des Klosters Oldisleben und dem Dekanat von  Großobringen. 1880 wurde die Pfarrstelle aufgehoben und die Kirche dem Pfarrer von Großobringen unterstellt. 1775 wurde ein großer Teil des  Ortes mitsamt der Schule durch ein Großfeuer vernichtet. 1778 erfolgte der Wiederaufbau des alten Schulgebäudes. 1813 wurde der Ort im Umfeld  der Befreiungskriege mehrfach geplündert. Im Jahr 1839 wurde ein neues Schulhaus errichtet. Der Nachbarort Kleinobringen wurde 1877 nach zahllosen Streitigkeiten von Heichelheim getrennt. 1884 erfolgte die  Gründung der Ortsfeuerwehr. Ab Ostern 1886 wurde der Schulbetrieb auf  zwei Klassen erweitert. 1890 bekam Heichelheim wieder einen Pfarrer. 1912 wurde schließlich Kleinobringen endgültig Filial der Pfarrstelle Heichelheim. Ein Jahr später wurde die elektrische Beleuchtung eingeführt. Die Versorgung erfolgte durch das Elektrizitätswerk Oberweimar. 1922 schließlich erfolgte die Inbetriebnahme der Wasserleitung. Im Jahr 1931 wurde schließlich das Kirchspiel Heichelheim aufgelöst und Heichelheim und Kleinobringen dem Kirchspiel Großobringen zugeordnet. Die Kirche ist auf St. Bonifatius geweiht und liegt auf einer kleinen Anhöhe außerhalb des Ortes. Zwischen 1738 und 1742 wurde sie umfassend um- und ausgebaut. Aus dieser Zeit  stammt unter anderem der Altar. 1764 wurden aus den bisherigen zwei Glocken ein neues dreiteiliges Geläut angefertigt. 1852 bekam die Kirche eine neue Orgel. Im Jahr 1890 zersprang die mittlere Glocke des Geläuts. Nach deren Umguß ertönte sie in ais, während die große Glocke in fis und die kleine in cis erklingt. Im darauf folgendem Jahr wurde der Innenraum renoviert. 1892 wurde die Kirche durch Blitzeinschlag  stark beschädigt. Unter anderem musste der Turm komplett neu gebaut werden. Zwei Jahre später wurde die komplette Nordwand des Gebäudes saniert. Eine weitere Sanierung fand 1934 statt. Hierbei wurde unter anderem ein Rundbogen aus dem 12. Jahrhundert und ein Grabgewölbe neben dem Altar freigelegt. [Informationen aus WIKIPEDIA]
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